Leitbildkonzept
Das Leitbildkonzept wurde entwickelt, um eine gemeinsame inhaltliche Grundlage zu schaffen und die Zusammenarbeit innerhalb des Projekts nachhaltig zu stärken. Es formuliert zentrale Werte, Zielsetzungen und Handlungsprinzipien und dient als verbindlicher Orientierungsrahmen für alle Beteiligten. Es ist durch verschiedene Bestandteile aufgebaut, die sinngemäß unterschiedliche Aspekte darstellen.
Die Inhalte sollen dabei nicht als endgültig verstanden werden, sondern stehen für unseren gemeinsamen Entwicklungsprozess und dienen als eine Art Kompass und Reflexion im Prozess.
Die Grundbausteine
Das Haus bildet sich aus einzelnen Bausteinen, die die Grundlage für ein gemeinsames Inklusionsverständnis sind.
Ein gemeinsamer Weg
Gemeinsame Handlungsprinzipien sollen den Weg aufzeigen, der mit der Umsetzung der Projekte und Initiativen gegangen wird.
Das Dach
Auf der Grundlage des Inklusionsverständnisses und den Handlungsprinzipien wird das Dach, die gemeinsamen Inklusionsziele, aufgebaut.
Der Schornstein
Der Schornstein stellt die Wirkungsziele dar, welche die positive Wirkung der Inklusionsziele erweitern.
Die Wegweiser
Die Arbeitskreise dienen als Wegweiser für das gemeinsame Vorhaben.
Inklusionsverständnis
Inklusion ist für uns ein unverhandelbares Grundrecht und ein gesellschaftlicher Auftrag auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention – Teilhabe gilt in allen Lebensphasen und allen Lebensbereichen. Sie ist Ausdruck einer Haltung, die von Achtung, Verständnis, Inklusion als Selbstverständlichkeit und der Anerkennung von Vielfalt als Normalität geprägt ist. Inklusion bedeutet echte Selbstbestimmung und Mitwirkung auf allen Ebenen, indem Menschen als Expert*innen in eigener Sache aktiv an Entscheidungen beteiligt sind und gemeinsame Lebenswelten gestaltet werden. Wir verstehen Inklusion ressourcenorientiert, wir wollen Stärken stärken, Chancen für alle eröffnen und Strukturen so umgestalten, dass Teilhabe tatsächlich möglich wird. Dabei begreifen wir Inklusion als lebendigen Lern- und Entwicklungsprozess, der Mut, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Begegnung und Kreativität erfordert.
Inklusionsziele
Aufbauend auf einem gemeinsamen Inklusionsverständnis sollen auch konkrete Inklusionsziele ausgearbeitet werden. Durch den gemeinsamen Leitgedanken wird bereits sichtbar, welche Ziele angestrebt werden: Sicherstellung von gleichberechtigter Teilhabe in allen Lebensbereichen, Stärkung von Selbstbestimmung und Mitwirkung, Förderung bedarfsorientierter Wege und Potenziale, Abbau struktureller Barrieren und diskriminierender Mechanismen, Etablierung einer inklusiven Projektkultur.
Handlungsprinzipien
Auch die Frage, wie wir unsere Ziele erreichen wollen, spielt für einen gemeinsamen Weg eine wichtige Rolle. Aus dem Leitgedanken lassen sich bereits folgende Aspekte erschließen: Menschenrechtsorientiertes Handeln, Partizipation, Potenzialorientierung, Barrierefreiheit und Zugänglichkeit als Standard, interdisziplinäre Kooperation, kontinuierliche Reflexion und Weiterentwicklung, Haltungsorientierung und gemeinsame Kulturentwicklung.
Wirkungsziele
Abgerundet wird das Leitbild durch die Wirkungsziele, welche die Frage aufwerfen: Wen wollen wir erreichen? Was soll danach anders sein?
Inklusion in den Arbeitskreisen
Die Arbeitskreise ergänzen das Leitbild durch die Erarbeitung themenorientierter Fragestellungen.
Die Grundbausteine - Inklusionsverständnis: Was verstehen wir unter Inklusion?
Inklusion ist für uns ein unverhandelbares Grundrecht und ein gesellschaftlicher Auftrag auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention – Teilhabe gilt in allen Lebensphasen und allen Lebensbereichen. Sie ist Ausdruck einer Haltung, die von Achtung, Verständnis, Inklusion als Selbstverständlichkeit und der Anerkennung von Vielfalt als Normalität geprägt ist. Inklusion bedeutet echte Selbstbestimmung und Mitwirkung auf allen Ebenen, indem Menschen als Expert*innen in eigener Sache aktiv an Entscheidungen beteiligt sind und gemeinsame Lebenswelten gestaltet werden. Wir verstehen Inklusion ressourcenorientiert, wir wollen Stärken stärken, Chancen für alle eröffnen und Strukturen so umgestalten, dass Teilhabe tatsächlich möglich wird. Dabei begreifen wir Inklusion als lebendigen Lern- und Entwicklungsprozess, der Mut, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Begegnung und Kreativität erfordert.
Ein gemeinsamer Weg - Handlungsprinzipien: Wie wollen wir unsere Ziele umsetzen?
Auch die Frage, wie wir unsere Ziele erreichen wollen, spielt für einen gemeinsamen Weg eine wichtige Rolle. Aus dem Leitgedanken lassen sich bereits folgende Aspekte erschließen: Menschenrechtsorientiertes Handeln, Partizipation, Potenzialorientierung, Barrierefreiheit und Zugänglichkeit als Standard, interdisziplinäre Kooperation, kontinuierliche Reflexion und Weiterentwicklung, Haltungsorientierung und gemeinsame Kulturentwicklung.
Das Dach - Inklusionsziele: Was wollen wir erreichen?
Aufbauend auf einem gemeinsamen Inklusionsverständnis sollen auch konkrete Inklusionsziele ausgearbeitet werden. Durch den gemeinsamen Leitgedanken wird bereits sichtbar, welche Ziele angestrebt werden: Sicherstellung von gleichberechtigter Teilhabe in allen Lebensbereichen, Stärkung von Selbstbestimmung und Mitwirkung, Förderung bedarfsorientierter Wege und Potenziale, Abbau struktureller Barrieren und diskriminierender Mechanismen, Etablierung einer inklusiven Projektkultur.
Der Schornstein - Wirkungsziele: Wen wollen wir erreichen? Was soll verändert werden?
Abgerundet wird das Leitbild durch die Wirkungsziele, welche die Frage aufwerfen: Wen wollen wir erreichen? Welche Wirkung wird erreicht?
Die Wegweiser - Leitgedanken aus den Arbeitskreisen.
Die Arbeitskreise ergänzen das Leitbild durch die Erarbeitung themenorientierter Fragestellungen und deren Bearbeitung durch eine multiprofessionelle Zusammenarbeit.